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Lesetipp Februar 2014: Der Ritter ohne Furcht und Adel
Kopekobert Dukofjew

(5 Beiträge)

Veröffentlicht:
02.02.2014
um 17:55 Uhr


Crossover sind ein zweischneidiges Schwert. Sie mögen auf den ersten Blick reizvoll wirken, bergen aber auch gewisse Gefahren. Nicht selten verlassen sich die Autoren nämlich auf die ausgefallene Figurenkonstellation, ohne die darin angelegten Möglichkeiten auszuschöpfen. Anstatt die Dynamik zwischen Figuren zu erforschen, die üblicherweise nichts miteinander zu tun haben, geraten solche Geschichten dann zu einem unmotivierten Schaulaufen beliebter Comic-Ikonen.
Diesen Vorwurf kann man dem zweiten Teil der Drachenland-Trilogie nun wirklich nicht machen. So hat die venezianische Autorin Caterina Mognato mit "Der Ritter ohne Furcht und Adel" ein Fantasy-Epos geschaffen, das den Akzent insbesondere auf die charakterlichen Gegensätze zwischen den Figuren legt. Verbildlicht wird dies auf prägnante Weise durch die Phiolen und Glaskolben auf dem Mond, in denen sich ebenjene Eigenschaften ansammeln, an denen es den Protagonisten der Story mangelt. Der Charakter der Figuren spiegelt sich dabei zum einen in ihren Interaktionen wider, die in humorvoller Manier scharfe Kontraste hervortreten lassen. Beispielhaft sei hier auf die Szene verwiesen, in welcher der gerissene Geizhals Dagobert auf den freigiebigen Naivling Goofy trifft. Zum anderen erhält er insofern dramaturgische Bedeutung, als es ausgerechnet Mickys Selbstlosigkeit ist, die den teuflischen Plan des Schwarzen Phantoms erst ermöglicht, sowie Donalds Ungeschicklichkeit, die ihn letztendlich scheitern lässt. Wenngleich manche Figuren daher relevanter für das Hauptgeschehen sind als andere, kommen auch die Nebenfiguren zu ihrem Recht. Selbst Randerscheinungen wie die Scarpa-Kreationen Kuno Knäul und Dolly Duck dürfen in einer Reihe von kleineren Szenen das in ihnen schlummernde Potenzial andeuten. (Weiterlesen)
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Tags: Adel, februar, furcht, Lesetipp, ohne, Ritter

LTB Spezial 45 - Ohne Furcht und Tadel
CKOne

(343 Beiträge)

Veröffentlicht:
22.03.2012
um 19:25 Uhr
LTB Spezial 45
Zurück ins Mittelalter mit dem neuen LTB Spezial...

Erscheinungsdatum: 22. März 2012
Preis: 8,50 € (CH: 15,90 SFR)
Comicseiten: 508

Immerhin schon wieder sechs Jahre ist es her - genauer gesagt, seit Ausgabe 18 -, als zuletzt das Mittelalter im Allgemeinen und die Ritter im Speziellen im LTB Spezial thematisiert worden. Da ist es dann doch wieder einmal an der Zeit, die Enten und Mäuse erneut ins dunkle Zeitalter zurückzuschicken. So werfen sich die Entenhausener in 13 Geschichten in ihre Rüstungen. Was man jedoch ganz und gar nicht von dieser Ausgabe erwartet hätte, ist wohl die Tatsache, dass immerhin vier Geschichten deutsche Erstveröffentlichungen sind. Ok, zwei Geschichten davon sind nur Einseiter. Die anderen beiden - Doktor Duckenfaust I und II (dass es sich hier um Literaturparodien handelt, muss wohl nicht noch einmal groß erwähnt werden) - sind mit 70 bzw. 65 Seiten dann doch schon ein halbes (normales) LTB.
Beteiligte Künstler dieser Ausgabe sind im Übrigen Luciano Bottaro, Giulio Chierchini, Giuseppe Dalla Santa und noch viele mehr. Als Übersetzer waren für diese Ausgabe u.a. Gerlinde Schurr und Alexandra Ardelt tätig - jedoch ist unbekannt, wer sich um welche Geschichte kümmern durfte... (Weiterlesen)
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Tags: Alessio Coppola, Alexandra Ardelt, Antoni Bancells Pujadas, Carlo Panaro, chendi, François Corteggiani, furcht, Giampaolo Soldati, Giorgio Figus, Giulio Chierchini, Giuseppe Dalla Santa, Kurt Behnke, langhans, LTB, Luciano Bottaro, manning, Maria Luisa Uggetti, marini, Micky, mognato, ohne, Ottavio Panaro, Rudy Salvagnini, russo, Sergio Asteriti, spezial, Tadel




Zuletzt aktualisiert: 04.07.2016, 20:47
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